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Theater der Gezeiten : adam und eva PREMIERE

Premiere 29. Juli 2010 / 30. Juli 2010

adam und eva

nach einer Erzählung von Mark Twain
mit Katharina Bach, Sven Stephani
Musik: Toto Heymann, Tim Lorenz
Regie: Benno Boudgoust
Premiere:
29. Juli 2010 20:00 h
30. Juli 2010 20:00 h

Theater der Gezeiten
Diekampstr. 44
44787 Bochum


Kartenreservierung:
0173 5 20 79 85
0231 108 721 067 (AB)
info(AT)theater-der-gezeiten.de

Eintritt: 10,00 Euro / 6,00 Euro ermäßigt

 



„Früher war es hier so schön ruhig“, sagr Adam. Aber seit „das neue Geschöpf mir dem langen Haar“ da ist, stimmt das nicht mehr. 
Es gibt etwas Neues im Paradies. Worte, Namen, Sprache. Adam findet das lästig. Er will sie auch nicht Eva nennen. Nein, dieses Geschöpf soll lieber “bei den anderen Tieren“ bleiben. 
Das tut sie sie übrigens auch, aber auf unbekannte Weise. Sie braucht die Tiere nicht zu jagen, sie vertraut sich ihnen an. 
Und noch etwas Neues kommt mit Eva in Adams Welt: das Wort „wir“. 

Adam hatte es mit ein bißchen Entfernung zu den meisten Dingen ganz gern. Eva öffnet diesen einseitigen Blick.
Durch sie lernt Adam Gefühle kennen, an ihr erfährt er Anteilnahme. 

Als er Eva aus dem Unterschlupf, den er gegen den Regen gebaut hat, hinausdrängen will, zeigt sie die ersten Tränen in der Menschheitsgeschichte. 

Aber er sieht auch, wie Eva sich Wege auf Bäume sucht, mit Erdklumpen nach den Äpfeln „auf dem Verbotenen Baum“ wirft. 

Aus Angst vor der Vertreibung aus dem Paradies flüchtet er, will wieder der alleinige Adam sein. Doch bald muß er erfahren, hier gibt es kein Entwischen mehr. 
Und bei jeder neuen Begegnung mit Eva nach solch einer Flucht beginnt auch eine neue Regung in ihm. 

Und er wird reich belohnt. 
Denn ja: da gibt es die Schlange, und sie hat Eva eingeflüstert, von den verbotenen Früchten eines bestimmten Baumes zu kosten. 
Aber es macht ihr Lust, und sie setzt ihre Lust gegen des Paradies. Und mit dieser Lust, die sie in die Welt bringt, in ihre, in Adams, in alle, die daraus entstehen, ist sie eben auch eine große Lehrerin. 
Kinder bekommen sie dann. 
Kain erst, später Abel, dann die Töchter
Es wird lange dauern, bis Adam den Zauber seiner Vaterschaft verstanden hat. 

Und weil Mark Twain nicht einfach die biblische Paradiesgeschichte nachempfindet, sondern eine Liebeserklärung erzählt, kommt mit der Einsicht in seine Verblendung die Liebe: „Zuerst habe ich gedacht, daß sie zuviel redete. Jetzt sorgt mich der Gedanke, daß diese Stimme einmal verstummen und nicht mehr Teil meines Lebens sein könnte.“
Und was ist mit Eva?
Sie liebt ihn,“weil er mein und ein Mann ist. Diese Art von Liebe ...überkommt einen, und niemand weiß, woher.”

Theater der Gezeiten, Diekampstrasse 14, Bochum
0173-5207985
adam und eva
nach einer Erzählung von Mark Twain
Mit Katharina Bach, Sven Stephani
Musik Toto Heymann, Tim Lorenz
Textbearbeitung und Inszenierung
Benno Boudgoust
Premiere
29. Juli 20 Uhr
30. Juli 20 Uhr
weitere Termine nach den Sommerferien


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